Willkommen beim St. Vincenz Krankenhaus in Limburg

Zum Seiteninhalt
Alternative Navigation (mit Tabulator und oder Zugriffstasten)

Die Seitennavigation:

Frauenklinik

Allgemeines

 

Operative Behandlung von Harninkontinenz und Senkungszuständen

Bei einer erforderlichen Operation wird nach ausführlicher Beratung gemeinsam mit der Patientin eine individuelle Technik angeboten.

Operation bei Harninkontinenz:

Eines der Operationskonzepte wurde in Schweden entwickelt und ist mittlerweile weit über Expertenkreise hinaus bekannt geworden - die TVT-Operation oder suburethrale Schlingenoperation. Ein Kunststoffband unter der Harnröhre sorgt nach dieser minimal-invasiven Operation dafür, dass die Harnblase beim Niesen, Lachen, Husten und Gehen keinen Urin mehr verliert.

Der Eingriff wird von der Scheide aus vorgenommen sowohl mit der ursprünglichen Technik der Bandimplantation nach oben (retropubisch, 1 in der Abbildung), als auch mit der neueren Technik der Bandimplantation zur Seite (transobturatorisch, 2 in der Abbildung) als TOT Operation.

AbbildungAbbildung

Operation bei Senkungbeschwerden:

Bei Senkungsbeschwerden kommen verschiedene vaginale und auch abdominale Operationstechniken zum Einsatz.

Ist die Gebärmutter bereits entfernt oder kommt es zu einer starken Senkung der Scheide, eignen sich die Bänder des kleinen Beckens (pelvinen Ligamente) als hervorragende und beständige Widerlager an denen eine Scheide fixiert werden kann (OP nach Amreich-Richter).

Bei wiederkehrenden Beschwerden kommen neueste Operationsmethoden zum Einsatz, bei denen spezielle Netze ( Seratom)zur Verstärkung des geschädigten Gewebes eingesetzt werden. Kombinationseingriffe mit einem Zugangsweg über das Foramen obturatum und die Scheide machen Eingriffe mit einem Bauchschnitt vermeidbar, und ermöglichen eine voll funktionsfähige Scheide.

Kommen Descensus (Senkung) und Inkontinenz gleichzeitig vor, wird die Senkung zuerst behoben.

Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin in unserer urogynäkologischen Sprechstunde!