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Die Spinalanästhesie

Für die Spinalanästhesie wird von Patienten häufig fälschlicherweise der Ausdruck „Rückenmarkspritze“ verwandt. Bei der Spinalanästhesie wird jedoch mit einer dünnen Nadel [ø 0,53 mm] zwischen den am Rücken tastbaren Dornfortsätzen der Wirbelsäule, nach örtlicher Betäubung der Haut am Rücken, eine geringe Menge [bis 3 ml] eines Lokalanästhetikums unterhalb des Rückenmarks in das von Rückenmarkshäuten umhüllte Rückenmarkswasser [Liquor] appliziert (s.Abbildung) . Auf diese Weise kann eine Betäubung im Bereich der Beine, des Beckens und des Bauchs für bis zu drei Stunden aufrechterhalten werden.

Abbildung

Schematische Darstellung der Spinalanästhesie

Abbildung

Durchführung einer Spinalanästhesie zum Kaiserschnitt

Beispiele für Eingriffe, die in Spinalanästhesie durchführbar sind (Kniegelenksarthroskopien, Osteoysnthesen und Metallentfernungen am Unterschenkel, Kaiserschnittentbindungen sowie urologische Eingriffe an der Prostata)