Der Psoaskompartmentblock
Das Nervengeflecht, welches in erster Linie Hüfte und Oberschenkel versorgt, tritt seitlich aus der Lendenwirbelsäule aus. An Hand von anatomischen Landmarken (s.Abbildung) wird die Punktionsstelle neben der Lendenwirbelsäule festgelegt und unter Anwendung des Nervenstimulators wird in örtlicher Betäubung die Nadel in die Nähe des Nervengeflechts vorgeschoben. Nach Verabreichung des Lokalanästhetikums kommt es zu einer örtlichen Betäubung im Bereich der Hüfte und des Oberschenkels.
Die Psoaskompartment-Blockade ist geeignet zur postoperativen Schmerztherapie bei Hüftoperationen. In Kombination mit einer Ischiadikusblockade sind alle operativen Eingriffe am Bein in Regionalanästhesie möglich.
Ein massives Hohlkreuz kann die Anlage eines Psoaskompartmentblock unmöglich machen. Im Bezug auf die Gabe von blutgerinnungsbeeinflussende Medikamente müssen bei diesem Regionalanästhesieverfahren die gleichen Anforderungen wie bei der Periduralanästhesie erfüllt werden (mehr Infos....
Psoaskompartment-Blockade (Astra Zeneca [www.anaesthesia-az.com])
Blockaden an Schlüsselbein, Schulter, Arm und Hand
- Interskalenäre Plexusblockade (ISP)
- Vertikal-Infraklavikuläre Plexusblockade (VIP)
- Axilläre Plexusblockade
Blockaden an Hüfte und Bein





