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Allgemein-, Gefäß- und Visceralchirurgie

In der Abteilung für Allgemein-, Gefäß- und Visceralchirurgie (Chefarzt PD Dr. U.A. Heuschen) werden gut- und bösartige Erkrankungen des Brust- und Bauchraumes sowie Schilddrüsenerkrankungen und akute und chronische Erkrankungen der Blutgefäße konservativ und operativ behandelt.

Das gesamte Spektrum der visceralen Chirurgie wird abgedeckt:
In der endokrinen Chirurgie sind dies z. B. gut- und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Nebennieren sowie seltene hormonbildende Tumore des Magen-Darm-Traktes.
In der gastrointestinalen Chirurgie werden gutartige Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Milz sowie des Darmes behandelt. Weithin überregionale Bedeutung hat die schonende Behandlung von chronischentzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn und Colitits ulcerosa).

Die onkologische Chirurgie umfaßt bösartige Tumore der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, der Gallenwege und Gallenblase sowie des Dickdarmes. Wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Behandlung von Darmtumoren ohne künstlichen Darmausgang liegt.
Unsere Abteilung bildet in Zusammenarbeit mit der Onkologie, der Strahlentherapie und der internistischen Abteilung des Hauses ein interdisziplinäres Zentrum für Tumorerkrankungen. Beste Voraussetzung hierfür ist, dass sich alle Abteilungen unter einem Dach befinden.
Wann immer möglich und sinnvoll werden auch große Eingriffe in minimal-invasiver Technik (Knopflochchirurgie, ohne großen Bauchschnitt) durchgeführt, was zu einer geringeren Belastung des Patienten mit
kürzerem Krankenhausaufenthalt führt.

In der Sektion Gefäßchirurgie (Frau Dr. Felicitas Rabe-Schmidt) werden akute und chronische Gefäßverschlüsse der Arterien der Bauchorgane, Becken-, Bein- oder Halsschlagadern sowie Aussackungen der unteren Hauptschlagader behandelt. Es wird in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen (Radiologie, Neurologie und Nephrologie) ein für jeden Patienten individuell angepaßtes Behandlungskonzept mit der Frage der operativen oder nicht-operativen Therapie und deren Zeitpunkt entwickelt. Ebenso werden Krampfadern entfernt und arteriovenöse Fisteln oder Katheder für Dialysepatienten (Blutwäsche) angelegt. Es werden Port-Implantationen zur Chemotherapie oder künstlichen Ernährung sowie Herzschrittmachereinpflanzungen in Zusammenarbeit mit der Kardiologie durchgeführt.